Mittwoch, 9. Februar 2011

Surfin' NZ

In Raglan angekommen haben wir uns nach kurzem Stadtrundgang einen Platz am Strandgesuchgt zum Kochen. Max' Geburtstags-Menu waren Rumpsteaks mit Zwiebeln, Adrian hat Geld gespart.Dann gings nach nem Bier, und der inzwischen eintretenden Dunkelheit der Nacht auf Schlafplatz suche. Nach einiger rum Fahrerei fanden wir dann was auf dem Weg zum Surfstrand Whanu Bay am Strassenrand. Nachts um 2 Uhr dann ploetzlich ein Klopfen an der Scheibe. Nach dem dritten mal dann oeffneten wir die "Haustuer". Draussen stand ein junger Herr der uns darauf aufmerksam machte, dass hier Campen nicht erlaubt waere oder ob wir die offizielle berechtigung dafuer haetten. Halb im Schlaf verneinten wir und sagten wir waeren grad erst angekommen und waerten so muede und alles hatte zu... Nein, Nein davorne waere auch ein Hostel und das wuerde jetzt 250 Dollar kosten und wir sollen wegfahren. Nach einigem rumgestammel von Max dann die Erleichterung: Der angebliche Stadtbeamte fing an zu lachen und entpuppte sich als angetrunkener Spassvogel. Er empfahl uns dann aber weiter runter zum Parklaptz vom Strand zu fahren und nicht am Stassenrand zu schlafen. Dies war allerdings auch nicht besser den am naechsten Morgen um 7 Uhr kam diesmal dann ein wirklicher Beamter und wir bekamen eine Verwarunung von 40 Dollar. Naja immernoch billiger als eine Nacht im Hostel.
Spaeter dann am Tag gings dann ins reservierte Hostel wo wir erstmal ein wenig enstspannten nach der kurzern Nacht. Im schoenen Hostel blieben wir dann fuer 5 Tage die vollgepackt mit Surfen, lesen, nichts-tun sowie am Strand braun werden oder in der Bucht von der Bruecke ins Wasser springen (Reifepruefung der Dorfjugend) waren.

Beinahe waeren wir auch schon unser Auto losgeworden, aber der Interessent machte nach einem Check beim oertlichen Autoservie  einen Rueckzieher. Schade.

Nach den tollen Tagen im gemuetlichen Raglan und taeglich verbesserten Surf Faehigkeiten gings dann zur letzten Etappe in die Northlands bis zum Cape Reinga. Nach kurzem Stop in Auckland (Steuer-Krams erledigen und Auto Flyer Verteilen) haben wir dann kurz vor dem Bay of Islands geschlafen. Tags darauf gings weiter nach Norden, vorbei am Hundertwasser-Klo (meist fotografierte Toilette NZ's) fuer ein paar Geschaefte. Ganz oben dann am Cape Reinga bewunderten wir das gefuehlte Ende der Welt die tolle Landschaft. Auf dem Rueckweg wieder gen Sueden hielten wir dann noch am Menschen leeren 90Mile Beach der aber eher 90km lang ist. Das Nachtlager wurde wieder am Rand des State Highway 1 aufgebaut.

Das letzte mal schlafen im Van (!!!!) verlief ohne Zwischenfall und so gings wieder zurueck nach Auckland: ein Hostel fuer die letzten 5 Naechte in NZ suchen und den Autoverkauf intensivieren.

Grusse Max und Adrian


Cape Reinga

Beim geräuselten treffen Tasman Sea und Pacific Ocean aufeinander

Sand weit und breit: 90 Miles Beach

Kommentare:

  1. Wir verfolgen Eure Reise auf der Landkarte mit (aber ohne Sonnenschutzfaktor 150). Jetzt habt ihr wohl beide Inseln soweit durch. Mischt sich denn schon ein wenig Wehmut in Euer Befinden, weil ihr NZ bald verlassen werdet, oder überwiegt doch die Vorfreude auf Kalifornien?

    Wie auch immer: Genießt die letzten (hoffentlich sonnigen) Tage in Auckland! Viel Erfolg und Glück beim Verkaufen Eures alles in allem doch "treuen" Gefährts und gönnt Euch zum Abschluss vielleicht noch einmal einen guten Sauvignon Blanc (In USA ist dann eher Zinfandel angesagt).

    Auf weitere spektakuläre Bilder sind wir hier im Auenland - wie immer - schon sehr gespannt.

    Keep on trucking guys und möge das Haar auf Euren Zehen niemals schütter werden!

    Lolo Baggins

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  2. Was soll Van Morrison denn kosten?

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  3. Hallo Max!
    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles Gute für das neue Lebensjahr wünschen Dir mit einem kleinen Gedicht Eva & Lothar

    Es ist seltsam mit dem Alter.
    Wenn man dreizehn und noch Kind,
    weiß man glasklar, dass das Alter,
    so um die 20 rum beginnt.

    Ist man selber 20,
    denkt man nicht mehr ganz so steif,
    glaubt jedoch so um die 30,
    sei man für den Sperrmüll reif.

    Dreißiger, schon etwas weiser
    und vom Lebenskampf geprägt,
    haben den Beginn des Alters
    auf Punkt 40 festgelegt.

    Vierziger mit Hang zum Grübeln
    sagen stumpf wie ein Fagott,
    50 sei die Altersgrenze
    und von da an ist man Schrott.

    Doch die Fünfziger, die Klugen,
    denken überhaupt nicht dran.
    Jung sind alle, die noch lachen.
    Alter fängt mit 100 an.

    Alt macht nicht die Zahl der Jahre,
    alt machen nicht die grauen Haare.
    Alt ist, wer den Mut verliert
    und sich für nichts mehr interessiert.

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